Tanz als Befreiung: Alvin Aileys amerikanisches Erbe
Biografie (USA 2021)
Alvin Ailey wurde 1931 in Texas geboren, das damals von der Rassentrennung geprägt war. Doch aus diesen widrigen Umständen heraus schuf er eine der einflussreichsten Tanzkompanien der Welt: 1958 gründete er das Alvin Ailey American Dance Theater, eine Kompanie, die vor allem afroamerikanische Tänzerinnen und Tänzer beschäftigte und die Geschichten, Musik und Emotionen der schwarzen Community in den Mittelpunkt stellte. Sein Meisterwerk "Revelations" (1960) ist bis heute eine der meistaufgeführten Choreographien der Welt. Inspiriert von Aileys Kindheit in Texas, vereint es Spirituals, Gospel und Blues. Das Stück ist ein kulturelles Manifest, das Schmerz, Hoffnung und Widerstand in Bewegung übersetzt. Regisseurin Jamila Wignot zeichnet das Porträt eines Ausnahmekünstlers, der mit seinem Werk nicht nur den amerikanischen Modern Dance beeinflusste, sondern auch gesellschaftliche Barrieren durchbrach. Aileys Leben war geprägt von Kämpfen – gegen Rassismus, für künstlerische Anerkennung und gegen persönliche Dämonen. Mit Zeitzeugenberichten und Einblicken in Tanzproben unter der Leitung des zeitgenössischen Choreographen Rennie Harris zeigt der Dokumentarfilm, wie lebendig Aileys Erbe bis heute ist. Gefeiert wird einen Visionär, der den Tanz für immer veränderte – und dessen Botschaft von Freiheit, Identität und Menschlichkeit bis heute gültig ist.
- Rennie Harris (Self)
- Robert Battle (Self)
- Darrin Ross (Self)
- Carmen De Lavallade (Self)
- Don Martin (Self)
- Mary Barnett (Self)
- Linda Kent (Self)
- George Faison (Self)
- Judith Jamison (Self)
- Sylvia Waters (Self)
- Bill Hammond (Self)
- Hope Clarke (Self)
- Sarita Allen (Self)
- Masazumi Chaya (Self)
- Bill T. Jones (Self)
- Fana Minea Tesfagiorgis (Self)
- FSK o.A.
