Westart
Kultur (D 2026)
Westart in den Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum Ein Campus mit eigener Sammlung: die Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum beherbergen Werke von internationalem Rang – darunter Arbeiten von Josef Albers, Alberto Giacometti und Joseph Beuys sowie Fotografien von Bernd und Hilla Becher, Andreas Gursky und Thomas Struth. Ergänzt wird die Sammlung durch antike Schätze aus Griechenland, Rom und Persien sowie einer umfangreichen Münzsammlung. Westart-Moderatorin Siham El-Maimouni erkundet die vielfältigen Sammlungen und besucht die Ausstellung "Kunst, Geld, Skandal – was von der WestLB übrig bleibt". Studierende beleuchten darin die Geschichte der einstigen Landesbank und ihrer Kunstsammlung. Nach der Abwicklung der WestLB im Jahr 2012 gelangten zahlreiche Werke in verschiedene Museen, darunter auch an die Ruhr-Universität. Was erzählen sie über das Verhältnis von Kunst und Geld und den Niedergang eines Finanzinstituts? Die Ausstellung ist noch bis zum 22. November zu sehen. Köln und der Traum vom Automobil: Der Bildband "Motorcolonia" Köln kann natürlich mehr als Karneval: Die Stadt ist auch ein Zentrum der deutschen Motorisierungsgeschichte. Hier legte Nikolaus Otto 1876 mit der Entwicklung des Viertaktmotors einen wichtigen Grundstein für die Motorisierung der Welt. In "Motorcolonia" nimmt der Kabarettist und Autor Jürgen Becker seine Leser mit auf eine ebenso unterhaltsame wie überraschende Reise durch Kölns automobile Vergangenheit – vom Urknall der Motorisierung bis zum ruhenden Verkehr. "Block 10": Medizinische Experimente in Auschwitz Im Konzentrationslager Auschwitz werden hunderte jüdische Frauen Opfer grausamer medizinischer Experimente. Anfang 1943 richtet die SS dafür im Stammlager den sogenannten Block 10 ein. Es ist ein abgeschotteter Ort systematischer Gewalt, an dem Frauen misshandelt, verstümmelt und ihrer Zukunft beraubt werden. Der Film erzählt ihre Geschichten aus der Perspektive der Betroffenen und zeichnet ein vielstimmiges Bild von Leid, Überlebenswillen und Menschlichkeit unter unmenschlichen Bedingungen. Der Film mit Bibiana Beglau, Axel Prahl und Christian Berkel kommt am 5. November in die Kinos. Forsythe und Eyal an der Deutschen Oper am Rhein Zwei prägende Handschriften des zeitgenössischen Tanzes treffen an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf aufeinander: William Forsythes "In the Middle, Somewhat Elevated" und Sharon Eyals "Strong". Forsythes Choreografie stellt die klassische Ballettsprache auf den Kopf: roh, überraschend und voller elektrisierender Dynamik. Eyal entwirft mit "Strong" eine hypnotische Tanzwelt mit repetitiven Bewegungen, pulsierenden elektronischen Klängen und einem hochenergetischen Ensemblekörper. Beide Werke zeigen, wie unterschiedlich und radikal zeitgenössischer Tanz mit Bewegungen, Rhythmus und Raum umgehen kann. Der Roman "Erde" von Sven Hillenkamp Wie findet man seinen Platz in der Welt, die einem keinen Halt gibt? In seinem Romandebut "Erde" erzählt der aus Bonn stammende Soziologe und Philosoph Sven Hillenkamp von Jan, dessen Leben von Verlusten und schwierigen Familienverhältnissen geprägt ist. Auf der Suche nach Geborgenheit und einem festen Selbstbild scheitert er immer wieder: in der Liebe, in Freundschaften und an seinen politischen Überzeugungen. Zwischen Sehnsucht und Wirklichkeit verliert Jan zunehmend die Orientierung. Hillenkamps Roman ist als Auftakt einer auf drei Bände angelegten Reihe konzipiert.
- Westart in den Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum.
- Köln und der Traum vom Automobil: Der Bildband "Motorcolonia".
- "Block 10": Medizinische Experimente in Auschwitz.
- Forsythe und Eyal an der Deutschen Oper am Rhein.
- Der Roman "Erde" von Sven Hillenkamp.
Wiederholung
Sa, 31.10.2026 | 18:15 - 18:45