Das Kriegsende in Farbe
Die Amerikaner an der Elbe
Geschichte (D 2020)
Anfang April 1945 dokumentiert Hollywood-Regisseur George Stevens mit seinem Kamerateam im Auftrag der US-Militärführung den Zusammenbruch Nazideutschlands auf 16-Millimeter-Farbfilm. Während amerikanische Truppen unaufhaltsam Richtung Elbe vorrücken, ergeben sich Hunderttausende Wehrmacht-Soldaten, die unter katastrophalen Bedingungen in Rheinwiesenlagern interniert werden. In Nordhausen besucht Stevens das befreite KZ Mittelbau-Dora, wo Zwangsarbeiter unter unmenschlichen Bedingungen Vergeltungswaffen produzieren mussten. In Leipzig dokumentiert das Team den Zusammenbruch des NS-Regimes, darunter Selbstmorde von Parteifunktionären. Am 25. April sammeln sich bei Wurzen und Torgau Zehntausende Soldaten, die der sowjetischen Gefangenschaft entfliehen wollen. Am 27. April wird in Torgau das symbolträchtige Treffen von US-amerikanischen und sowjetischen Truppen inszeniert – ein Ereignis, das das Ende des Krieges markiert, während das Bündnis gegen Hitler bereits seinem baldigen Zerbrechen entgegengeht.
- FSK 12

