Das Biest muss sterben
Krimi (F,I 1969)
Bretagne, Ende der 60er Jahre: Der neunjährige Sohn des Schriftstellers Charles Thénier wird von einem rücksichtslosen Autofahrer totgefahren. Der verwitwete Thénier will Vergeltung und schwört sich, den Fahrer zu finden und ebenfalls zu töten. Besessen von diesem Gedanken notiert er seine Pläne minuziös in ein Tagebuch. Als Drehbuchautor getarnt nimmt er Kontakt zur Schauspielerin Hélène Lanson auf, die eine der Hauptzeuginnen ist. Er reist nach Paris. Es beginnt eine Liebesbeziehung, in deren Verlauf sich herausstellt, dass Hélènes Schwager, Paul Decourt, das Auto fuhr. Charles lernt die ganze Familie kennen und es wird immer deutlicher, dass er nicht der Einzige ist, der den Schwager gern tot sehen würde. Decourt ist als herzloser Mann und Vater bei seinem Umfeld nicht gerade beliebt. Mit wachsender Nähe zu den Familienmitgliedern beginnt für Thénier ein enormer emotionaler Konflikt, bis er sich durch einen unerwarteten Zwischenfall zu handeln gezwungen sieht ... Claude Chabrol nimmt sich in einem seiner berühmtesten Filme viel Zeit für die feinfühlige Inszenierung seiner vielschichtigen Charaktere und deren seelische Abgründe.
- Michel Duchaussoy (Charles Thénier)
- Jean Yanne (Paul Decourt)
- Caroline Cellier (Hélène Lanson)
- Anouk Ferjac (Jeanne Decourt)
- Marc di Napoli (Philippe Decourt)
- Maurice Pialat (Kommissar Constant)
- Louise Chevalier (Madame Levenes)
- Guy Marly (Jacques Ferrand)
- Lorraine Rainer (Anna Ferrand)
- Stéphane Di Napoli (Michel Thénier)
- Raymone (La mère de Paul)
- Michel Charrel (Le ferrailleur)
- Bernard Papineau (Le policier)
- Robert Rondo (Le garagiste)
- Jacques Masson (Le fils du paysan)
- Georges Charrier (Le chauffeur de taxi)
- Jean-Louis Maury (Le paysan)
- Dominique Zardi (Le premier inspecteur de police)
- France Girard
- Paul Gégauff (screenplay)
- Claude Chabrol
- Claude Chabrol
- Michel Dupuy (assistant director)
- Jacques Fansten (assistant director)
- FSK o.A.
