lebensArt Spezial aus Salzburg
Kultur (A 2026)
"Von der Geburt der Zeit und der Macht des Herzens": unter diesem poetischen Titel finden diesen Sommer die 106. Salzburger Festspiele statt. Eine "lebensArt spezial" widmet sich dem renommierten Klassikfestival, wagt aber auch den Blick über den Festspiel-Tellerrand und erkundet die Stadt abseits des Festivalrummels. Mit Hochspannung erwartet wird einer der größten Klassiker der Operngeschichte: Georges Bizets "Carmen" mit Asmik Grigorian in der Titelpartie und Teodor Currentzis am Pult. Einer der schauspielerischen Höhepunkte: "Faust" in der Interpretation von Ulrich Rasche, der bekannt ist für seine Inszenierungen, in denen sich Schauspieler und Sängerinnen auf tonnenschweren, rotierenden Stahlelementen und Laufbändern bewegen. Die "lebensArt Spezial" begibt sich mit dem deutschen Regisseur in den Maschinenraum seiner Bühne auf der Halleiner Pernerinsel und lässt außerdem seinen "Mephisto" Valery Tscheplanowa auf den "Teufel" aus dem "Jedermann" Christoph Luser treffen – am Salzburger St. Peter-Friedhof. Die Stars aus "Ariadne auf Naxos" Christina Nilsson und Kate Lindsey sprechen über ihre Beziehung zu Salzburg, über die Herausforderungen ihrer Rollen in dem Richard-Strauss-Klassiker und über die von Regisseur Ersan Mondtag gestalteten Kostüme. Moderator Martin Traxl trifft Festspiel-Intendantin Karin Bergmann zum Gespräch und besucht das Archiv der Salzburger Festspiele, das eines der umfangreichsten Theaterarchive Österreichs ist und Einblick gibt in mehr als 100 Jahre Festspielgeschichte. Doch Salzburg hat während der Festspiele auch in Sachen Bildende Kunst einiges zu bieten, Museen und Galerien bieten ein dichtes Programm. In der Galerie Ruzicska sind Werke des deutschen Shooting-Stars Philipp Fürhofer zu sehen. Er ist auch Bühnenbildner und Kostümdesigner, hat für die Salzburger Festspiele gearbeitet und ist gerade in der Mailänder Scala im Einsatz. Für Autorin Alexandra Karner ist das "schrecklich schöne Salzburg" im Sommer eine "Freiluftbühne für Hochkultur". In ihrem Buch "Wie man Salzburg überlebt" liefert sie grantige, aber liebevolle Stadtbetrachtungen. Und: Musikerin Anna Buchegger, auch sie ist eine gebürtige Salzburgerin, besucht mit der "lebensArt" das "Sound of Music"-Museum, das diesen September in Schloss Hellbrunn eröffnet wird.
- Aus Salzburg.
