Thema
Gesellschaft (A 2026)
Hipp-Erpressung – Rattengift in Babynahrung: In Eisenstadt ist ein mit Rattengift versetztes Glas Babynahrung aufgetaucht. Gesucht wird noch zumindest ein weiteres manipuliertes Glas. Dieses soll in derselben Spar-Filiale gekauft worden sein. Der Hintergrund: ein mutmaßlicher Erpressungsversuch gegen die Herstellerfirma Hipp. Die Firma soll im Vorfeld eine E-Mail erhalten haben, in der bis zum zweiten April die Überweisung von zwei Millionen Euro gefordert wird. Ansonsten würde man vergiftete Gläser in Supermärkten platzieren. Ein Sprecher von Hipp sagt: "Es handelt sich um einen externen kriminellen Eingriff." Die E-Mail sei allerdings erst am 16. April gelesen worden, wie die Tageszeitung "Die Presse" berichtet. Die zuständigen Behörden mahnen die Konsumentinnen und Konsumenten weiterhin zu besonderer Vorsicht. Ermittelt wird in Österreich, Tschechien, der Slowakei und Bayern. Eva Kordesch über den aktuellen Stand der Ermittlungen. Tschernobyl – 40 Jahre Super-GAU: In der Nacht auf den 26. April jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 40. Mal. Sie gilt als der bisher schwerste Atomunfall in der Geschichte der Kernkraft. Ein Block des Kraftwerks in der heutigen Ukraine explodierte, große Mengen radioaktiver Stoffe wurden freigesetzt und weite Teile Europas kontaminiert. Tausende Menschen sind an den Folgen der Strahlung gestorben. Hunderttausende wurden umgesiedelt. Vor 20 Jahren hat Christoph Feurstein für "Thema" die Region besucht. Er konnte damals mit Betroffenen sprechen und durfte in das Gebiet rund um das AKW, das zu dieser Zeit noch kaum zugänglich war. Infos zum ORF-Schwerpunkt unter https://presse.ORF.at Auf die Taube gekommen – Haustier, Supersportler, Ärgernis? "Eine Taube als Haustier klingt vielleicht seltsam, ist aber nicht so abwegig, wenn man bedenkt, dass der Mensch sie über tausende Jahre gezüchtet hat", sagt Fabian Hummer. Er hat eine Taube gerettet, die seitdem immer an seiner Seite ist. Im Shoppingcenter, beim Spazierengehen und sogar im Urlaub. Manche stören sich am Taubenkot, andere am Gurren, wieder andere züchten Brieftauben. In Wien versucht man die Taubenpopulation einzuschränken. "Wir haben eine Verantwortung den Tieren gegenüber, schließlich sind sie verwilderte Haustiere", sagt Matthias Amon vom Wildtierservice der Stadt Wien. Wie kann es gelingen, den Tauben ein artgerechtes Leben zu ermöglichen? Und warum wird die Taube so unterschätzt? Savanka Schwarz über den Vogel, der polarisiert.
- Hipp-Erpressung – Rattengift in Babynahrung.
- Tschernobyl – 0 Jahre Super-GAU.
- Auf die Taube gekommen – Haustier, Supersportler, Ärgernis?.


