The King of Staten Island
Comedy (USA,CHN 2020)
Scott (Pete Davidson) bringt nichts auf die Reihe und hängt mit seinen Freunden bekifft rum, einen Plan hat er weder fürs Leben noch für die nächsten fünf Minuten. Seit sein Vater bei einem Feuerwehreinsatz ums Leben gekommen ist, hat Scott mit seinem Schicksal abgeschlossen – und das ist geraume 17 Jahre her. Weil Scott auf alles pfeift, tätowiert er schon mal einen Neunjährigen von nebenan. Dadurch lernen er und seine Mutter (Marisa Tomei), in deren Keller er haust, den Nachbarn Ray (Bill Burr) kennen, der wutentbrannt aufkreuzt, um Scott eine Standpauke zu halten. Etwas Unvorhergesehenes passiert: Ray, auch er ein Feuerwehrmann, verguckt sich in Scotts Mama und nimmt ihren jugendlichen Delinquenten mit auf die Feuerwache, wo auch dessen Vater seinen Dienst geleistet hatte. In der Schicksalsgemeinschaft der Feuerwehrleute findet Scott Anschluss. Wie er nun vieles über das Leben seines Vaters lernt, erfährt der hoffnungslose Jüngling einiges über sich selbst, das sein Leben in einem neuen Licht erscheinen lässt. Bevor Pete Davidson als Liebhaber von Ariana Grande und Kim Kardashian in die Glitzerwelt der Promis geschlurft ist, hat er sich als Bühnenkomiker und Mitglied der Talentschmiede von "Saturday Night Live" einen Namen gemacht. Zuvor noch ist er als Sohn eines Feuerwehrmanns, der beim Rettungseinsatz von 9/11 das Leben verlor, als Einzelkind bei seiner Mutter in Staten Island aufgewachsen. Die unübersehbaren Parallelen machen Davidson, der das Drehbuch mitgeschrieben hat, zur idealen Besetzung der Titelfigur – auch, weil der wie eine vollgekritzelte WC-Tür tätowierte Schlaks zu aller Erstaunen beweist, dass er mit seiner Präsenz einen ganzen Film zu tragen vermag. Wesentlich an der Entwicklung der Geschichte beteiligt war Judd Apatow, nach "The 40-Year-Old-Virgin" und "Knocked Up" und seiner Mitarbeit an zahlreichen Filmen, Serien und Comedy-Special so etwas wie der aktuelle Lord des Lachens. Apatow und Davidson gelang es, aus den Tiefschlägen und der Bitternis eines Lebens einen tragikomischen Film zu machen, der gleichermassen belustigt wie berührt. Davon war auch die "Berner Zeitung" beeindruckt: "Ist das lustig? Ja. Und traurig. Und sentimental. 'The King of Staten Island' ist der schönste Film zur Zeit."
- Pete Davidson (Scott)
- Bel Powley (Kelsey)
- Ricky Velez (Oscar)
- Lou Wilson (Richie)
- Moises Arias (Igor)
- Carly Aquilino (Tara)
- Marisa Tomei (Margie)
- Maude Apatow (Claire Carlin)
- Robert Vidal III (Jimmy Bags' Brother)
- Angus Costello (Kid Who Vomits)
- Pauline Chalamet (Joanne)
- Lynne Koplitz (Joy)
- Joseph Paul Kennedy (Todd)
- Nina Hellman (Joanne's Mother)
- Jack Hamblin (Joanne's Father)
- Kevin Corrigan (Joe)
- Stephen Davidson (Grandpa)
- Keith Robinson (Security Guard)
- Luke David Blumm (Harold)
- Bill Burr (Ray)
- Liza Treyger (Waitress at Denino's)
- Derek Gaines (Zoots)
- Meredith Handerhan (Woman Eating in Restaurant)
- Rich Vos (Husband Ordering in Restaurant)
- Bonnie McFarlane (Wife Ordering in Restaurant)
- Jay Rodriguez (Pepe)
- Steve Buscemi (Papa)
- Jimmy Tatro (Firefighter Savage)
- Giselle King (Firefighter Jaylen Patterson)
- John Sorrentino (Captain Palazzo)
- Pamela Adlon (Gina)
- FSK 12
